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beeld van Jezus in de avondzon

3.15 Wie wird Weihwasser gemacht? Was bewirkt ein Segen?

Traditionen und Andachten

Weihwasser ist Wasser, das von einem Bischof, Priester oder Diakon gesegnet wurde. Ein Segen ist ein Gebet, in dem wir um den Segen und die Gegenwart Gottes bitten. Gesegnete Gegenstände sind Gott geweiht: Sie wurden sozusagen beiseite gelegt und dienen nur zum Ausdruck unseres Glaubens.

Neben den Sakramenten gibt es auch Sakramentalien. Dies sind oft Gebete, die mit einer symbolischen Handlung kombiniert werden, z. B. einem Kreuzzeichen oder dem Besprengen mit Wasser. Weihwasser, Segen und das Kreuzzeichen sind Beispiele für Sakramentalien.

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Der Segen eines Priesters heiligt Wasser oder andere Dinge. Dies sind Sakramentalien (und keine Sakramente).

Die Weisheit der Kirche

Was sind Sakramentalien?

Sakramentalien sind heilige Zeichen oder heilige Handlungen, in denen Segen gespendet wird.

Typische Sakramentalien sind das Weihwasser, die Glocken- oder Orgelweihe, die Haus- oder Fahrzeugsegnung, der Blasiussegen, das Aschenkreuz, die Palmzweige, die Osterkerze und an Mariä Himmelfahrt die Kräuterweihe. [Youcat 272]

Was ist ein Segensgebet?

Ein Segensgebet ist ein Gebet, das den Segen Gottes auf uns herabruft. Gott allein ist es, von dem aller Segen ausgeht. Seine Güte, seine Nähe, sein Erbarmen, das ist Segen. „Der Herr segne dich“, ist der kürzeste Segenswunsch.

Jeder Christ soll Gottes Segen herabrufen, für sich und für andere Menschen. Eltern können ihrem Kind das Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen. Menschen, die sich lieben, können sich segnen. Darüber hinaus segnet der Priester kraft seines Amtes ausdrücklich im Namen Jesu und im Auftrag der Kirche. Seine Segensbitte wird in besonderer Weise durch die Priesterweihe und die Gebetskraft der ganzen Kirche wirksam. [Youcat 484]

Das sagen die Päpste

[Heute] ist die Einweihnung Ihrer neuen Pfarrkirche…Die Pflege, die wir dem materiellen Gebäude mit Recht erweisen – indem wir es mit Weihwasser besprengen, mit Öl salben, es mit Weihrauch inzensieren –, diese Pflege sei Zeichen und Ansporn für eine intensivere Pflege bei der Verteidigung und Förderung des von euch, liebe Pfarrkinder, gebildeten Tempels der Menschen. [Papst Benedikt XVI., Predigt, 16. Dezember 2007]