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2.41 Was war das Konzil von Trient?

Die Reaktion der Kirche

Das Konzil von Trient war ein wichtiges Ereignis in der katholischen Kirche, als Teil einer Antwort auf die Reformation (die Gegenreformation). Das Konzil wurde im Jahre 1545 von Papst Paul III eröffnet. Die gemeinsamen Beschlüsse der Bischöfe und des Papstes, welche während des Konzils gefasst wurden, waren für die Kirche von großer Bedeutung.

Das Konzil von Trient legte Wert auf das Wesen des Glaubens und stellte eine ausführlichere Erläuterung der sieben Sakramente und eine genauere Beschreibung der Kirchenstruktur bereit. Bischöfe und Priester wurden, je nach Erfordernis, zur Ordnung gerufen. Die Dokumente des Konzils werden Jahrhundertelang den Lauf der Kirche bestimmen. 

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Trient wollte eine Antwort auf die Reformation geben. Es vertiefte das Verständnis des Glaubens und reformierte kirchliche Praktiken.

Das sagen die Päpste

Im Zeitalter der Reformation schien die katholische Kirche tatsächlich fast am Ende zu sein. Es schien diese neue Strömung zu triumphieren, die behauptete: Jetzt ist die Kirche von Rom am Ende. Und wir sehen, daß mit den großen Heiligen wie Ignatius von Loyola, Teresa von Avila, Karl Borromäus und anderen die Kirche wieder ersteht. Im Konzil von Trient findet sie eine neue Aktualisierung und eine Wiederbelebung ihrer Lehre. Und sie ersteht wieder mit großer Lebenskraft. Blicken wir auf die Zeit der Aufklärung, in der Voltaire sagte: Endlich ist diese alte Kirche am Ende, und es lebt die Menschheit! Und was geschieht statt dessen? Die Kirche erneuert sich. [Papst Benedikt XVI, Begegnung mit Priestern der Diözese Albano, 31. August 2006]